14. Feb. 2020

Gesichtserkennungstechnologie: Deutsche sind skeptisch

Weltweit setzen Regierungen und Privatunternehmen zunehmend technische Anwendungen zur optischen Gesichtserkennung durch künstliche Intelligenz (KI) ein. Von der Entriegelung des eigenen Smartphones über den Grenzschutz bis hin zur sozialen Kontrolle werden verschiedene Zwecke verfolgt. Eine Studie der Freie Universität und der Universität St. Gallen zeigt unter anderem, dass im Durchschnitt jede zweite befragte Person den Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie allgemein akzeptiere und 22 Prozent den Einsatz generell ablehnten. Die Studie basiert auf einer für Internetnutzerinnen und -nutzer repräsentativen Online-Befragung von insgesamt mehr als 6500 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in China, Deutschland, Großbritannien und den USA.

Wie die Studie weiter ergab, variiert die Akzeptanz von Gesichtserkennungstechnologie im Ländervergleich jedoch sehr stark. "In China findet sich die höchste Zustimmungsrate. Dort stehen rund 67 Prozent der Menschen dem Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie aufgeschlossen gegenüber", sagt Genia Kostka, Sinologie-Professorin an der Freien Universität und Co-Autorin der Studie. "In Deutschland sind die Menschen am skeptischsten. Hier begrüßen oder akzeptieren lediglich 38 Prozent der Menschen den Einsatz der Technologie." Die Akzeptanz der Befragten in den USA und in Großbritannien liege mit 47 Prozent und 50 Prozent im Mittelfeld. Dieses Verhältnis zeige sich auch in... mehr »

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