28. Feb. 2018

BMWi veröffentlicht "Kompass zur IT-Verschlüsselung"


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die "Hemmnisse für die Wirtschaft" beim Einsatz von Verschlüsselungslösungen untersuchen lassen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) noch großer Nachholbedarf herrscht: "Während Großunternehmen zu über 90 % Verschlüsselungslösungen einsetzen, ist dies lediglich bei rund drei Vierteln der KMU der Fall", so das BMWi.

Die Notwendigkeit für elektronische Verschlüsselung werde zwar oftmals erkannt, die Umsetzung scheitere jedoch an dem scheinbar hohen Aufwand und der umständlichen Bedienung im Alltag, fasst Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries zusammen. "Deshalb haben wir die tieferliegenden Hemmnisse beim Einsatz von Verschlüsselung in einer Studie untersuchen lassen und in einem ersten Schritt einen Kompass zur IT-Verschlüsselung als Orientierungshilfe für Unternehmen erstellt. Denn es wird immer wichtiger, dass Unternehmen ihr geistiges Eigentum sowie Unternehmens- und Kundendaten vor den immer professionelleren Hackerangriffen schützen. Wir wollen sie dabei unterstützen“, so Zypries weiter.

Die Ergebnisse der Studie, die vom Auftragnehmer Goldmedia GmbH zusammen mit dem Institut für Internet-Sicherheit – if(is) und dem Institut für das Recht der Netzwirtschaften, Informations- und Kommunikationstechnologie, IRNIK, erstellt wurde, können hier (PDF, 780KB) abgerufen werden. Den Kompass zur IT-Verschlüsselung finden Interessierte hier (PDF, 2MB).