20. Mär. 2017

Umfrage: IT-Entscheider sehen Cyberspionage als größte Bedrohung


Laut einer Umfrage von Trend Micro unter 2402 IT-Entscheidern aus US-amerikanischen und europäischen Unternehmen sehen 20 Prozent der Befragten Cyberspionage als größte Bedrohung für ihre Aktivitäten an - ein gutes Viertel (26 Prozent) bekunden Mühe, mit der schnellen Entwicklung der Bedrohungslandschaft mitzuhalten. Hinter Cyberspionage rangieren demnach als Hauptbedrohungen an zweiter Stelle gezielte Angriffe mit 17 Prozent, gefolgt von Phishing-Attacken mit 16 Prozent. An der Spitze der Länder, deren Unternehmen am meisten Cyberspionage fürchten, stünden Italien (36 Prozent), Frankreich (24 Prozent), Deutschland (20 Prozent) und die Niederlande (17 Prozent).

Insgesamt 36 Prozent der befragten IT-Entscheider gab zudem an, die wachsende Unberechenbarkeit der Cyberkriminellen sei die größte Herausforderung, um sich vor Cyberbedrohungen zu schützen. Weitere 29 Prozent gaben zu, die jüngsten Bedrohungen nur ungenügend zu verstehen und gut ein Viertel (26 Prozent) hat Mühe, sich an den schnellen Wandel in der Bedrohungslandschaft und die wachsende Professionalisierung in der Cyberkriminalität anzupassen.

Auch seien fast zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Unternehmen in den zurückliegenden zwölf Monaten von einer bekannten Cyberattacke heimgesucht worden - im Durchschnitt sogar vier Mal. Erpressersoftware war dabei mit deutlichem Abstand die häufigste Bedrohungsart: So gaben 69 Prozent der Befragten an, mindestens einmal in diesem Zeitraum damit angegriffen worden zu sein. Umgekehrt blieb tatsächlich nur ein gutes Viertel (27 Prozent) nach eigener Aussage davon verschont.