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Siehe auch Verschlüsselung (mit weiteren Verweisen) Historisch: Physisches Verstecken
von Nachrichten (Herodot). Aktuell: Modifikation der niedrigsten Bits eines
oder mehrerer Bytes insbesondere von Graphik- und Sounddateien. Dadurch
wird z.B. bei Graphiken - nicht nennenswert - die Farbe oder die Intensität
verändert. Durch die Nutzung nur der jeweils niedrigsten Bits ist
die Aufnahmekapazität bei gegebener Dateigröße begrenzt;
so lässt sich z.B. in einer Graustufen-Graphikdatei für ein Bild
mit 1024 x 1024 Pixel eine 64 Kbyte-Nachricht verstecken. Nicht alle Verfahren
sind gegen verlustbehaftete Komprimierung hinreichend widerstandsfähig.
Da ein potentieller Angreifer (nur) das Bild - z.B. die Darstellung der
Graphikdatei auf einem Bildschirm - sieht, erkennt er nur schwer oder gar
nicht, dass weitere Informationen (die Nachricht) in der Datei verborgen
sind. Der Empfänger kann die Nachricht mit dem vereinbarten Algorithmus
aus der Graphik- oder Sounddatei extrahieren. Sofern gleichwohl das Risiko
des Bemerkens als hoch bewertet wird, kann die Nachricht vor dem Verstecken
zusätzlich verschlüsselt werden. (Pohl, Hartmut, Prof. Dr., ISIS – InStitut für InformationsSicherheit, Köln, |