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Kommunikationssicherheit
Siehe auch Digitale
Signatur, Firewall, Internet,
Netzwerk, Netzwerksicherheit.
Die Kommunikationssicherheit befasst
sich mit dem Schutz von Kommunikationsverbindungen zwischen zwei oder mehreren
Partnern.
Sind viele Teilnehmer in einem -->Netzwerk
zusammengefasst, so sind die einzelnen Kommunikationsverbindungen sowohl
gegen externe Angriffe als auch gegen Angriffe anderer Netzteilnehmer zu
schützen.
Der Schutz einer Kommunikationsverbindung
umfasst:
- den Schutz der Vertraulichkeit.
Nur der designierte Empfänger kann die Nachricht lesen. Vertraulichkeit
kann durch -->Verschlüsselung
der Nachricht erreicht werden.
- den Schutz der Integrität.
Nachrichten können durch Unbefugte nicht unbemerkt verändert
werden. Dies wird in der Regel mit Hilfe von -->digitalen
Signaturen, oftmals in Zusammenwirken mit kryptographischen -->Hashfunktionen,
erreicht.
- den Schutz der Verfügbarkeit.
Kommunikationsverbindungen stehen dann zur Verfügung, wenn sie gebraucht
werden. Reine Software-Lösungen können hier kaum etwas ausrichten.
Wirksame Maßnahmen sind der physikalische Schutz von Kommunikationsverbindungen
und eine redundante Auslegung des Kommunikationsnetzes.
- den Schutz der Verbindlichkeit.
Nachrichten müssen einem Absender eindeutig zuordenbar sein (Authentizität)
und dürfen im Nachhinein nicht abgeleugnet werden können (Non-Repudiation).
Die Verbindlichkeit einer Nachricht wird in der Regel mit Hilfe einer -->digitalen
Signatur gesichert. Werden weitere Verbindlichkeitseigenschaften gefordert,
beispielsweise "Zeitechtheit" (-->Zeitstempel),
kann die Einbeziehung digitaler Notariatsdienste erforderlich sein.
Werden zum Schutz von Kommunikationsverbindungen
kryptographische Verfahren wie "Verschlüsselung" oder "digitale
Signatur" eingesetzt, so ist besonders auf ein geeignetes Schlüsselmanagement
zu achten, da hiervon die Sicherheit des Gesamtsystems wesentlich abhängt.
(Bauspieß, Fritz, Secorvo Security Consulting GmbH, Karlsruhe )
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