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Siehe auch Eindring-Erkennungssystem, Firewall, Hacker, Hoaxes, Internet, Makroviren, Malware, Scriptviren, Tiger-Team, Trojaner, Viren. Kettenbriefe funktionieren nach dem Schneeballsystem. Jeder Empfänger sendet den (elektronischen) Brief an mehrere Personen weiter und verbreitet ihn somit. Üblicherweise ist auch immer Geld mit im Spiel (sogenannte Gewinnspiele). Dabei soll man einen bestimmten Betrag an die erste Adresse einer Liste senden und darf sich dafür selbst an die unterste Stelle dieser Empfängerliste setzen. Nach diesem Mechanismus soll man immer weiter nach oben wandern und nach einiger Zeit selbst als Inhaber der Spitzenposition Geld von den Empfängern zugeschickt erhalten. Auf dem Papier sehen derartige Rechenbeispiele immer sehr plausibel aus, aber in der Praxis funktionieren sie nicht. Kettenbriefe zielen üblicherweise auf Mitleid, Habgier oder Aberglaube ("Wenn Sie diesen Brief nicht weiter senden, wird Ihnen schreckliches zustoßen...") ab. Bei Kettenbriefen ist auch zu beachten, das diese teilweise gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen (Wettbewerbsrecht). Experten raten daher generell dazu, die Hände von Kettenbriefen oder Kettenspielen zu lassen. Beispiel: "Mit Liebe"-Kettenbrief Elektronische Kettenbriefe werden per E-Mail verschickt
und verbreiten sich entsprechend schnell, ohne Portoaufwand für den
Verbreiter und ohne Rücksicht darauf, wie oft ein Empfänger die
Nachricht schon bekommen hat. Dies kann in Unternehmen zu Belastungen und
Behinderungen des E-Mail-Verkehrs führen. Auf keinen Fall sollten
Kettenbriefe im unternehmensinternen Netz weiterverbreitet werden. Handelt
es sich um eine angebliche Viren-Warnung, die man an möglichst viele
Bekannte weitergeben soll, der aber keine wirkliche Gefahr zugrundeliegt,
spricht man von -->Hoaxes. (Dombach, Ralph, Sicherheitsberater, München ) |