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Eindring-Erkennungssystem
Siehe auch Hacker,
Sicherheitssoftware.
- Systeme aus dem Bereich der klassisch-materiellen
Sicherheit zur Erkennung physischer Eindringungsversuche (Einbruchmeldeanlagen)
auf ein Gelände, in ein Gebäude oder in einem Raum.
- Aus dem Bereich der logischen Sicherheit
ein anwendungsorientiertes Programmsystem zur Erkennung programmtechnischer
Angriffe auf das Zugriffskontrollsystem eines Datenverarbeitungssystems
(Client, Server, Netzwerk). Angriffe sind unberechtigte Zugriffe von Benutzern
auf Daten mit dem Ziel, diese Daten zu lesen (Spionage) oder zu ändern
(Sabotage).
Eindring-Erkennungssysteme bilden durch Auswertung protokollierter Audit-Daten
Benutzerprofile der Berechtigten und vergleichen aktuelles Verhalten mit
dem gespeicherten Verhaltensmuster. Bei signifikanter Abweichung wird eine
Aktion eingeleitet so z.B. stiller oder lauter Alarm, Analyse übermittelter
Nachrichten hinsichtlich Sendeadresse und Inhalt.
Angriffe sollen mindestens erkannt und möglichst erschwert werden;
es können naturgemäß aber nicht alle Angriffe verhindert
werden.
(Pohl, Hartmut, Prof. Dr., ISIS - InStitut für InformationsSicherheit, Köln, Fachbereich Angewandte Informatik - Kommunikationstechnik, FH Rhein-Sieg, St. Augustin und Summer University Informationssicherheit Lessing, Günter, Dipl.-Betriebswirt, Sicherheitsberater, Lessing & Partner Unternehmensberatung für EDV-Sicherheit, Jülich )
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