03. Juni 2008
Empfehlungen zur sicheren Nutzung von Druckern und Kopiergeräten gibt die europäische Informationssicherheitsbehörde ENISA in ihrem 22-seitigen
PDF-Report "Secure Printing". Noch immer sei der Schritt zur Papierform häufig ein stark unterschätzter Aspekt der Sicherheitskette. Die Arbeitshilfe schildert Risiken und Gefahren, benennt einschlägige Sicherheitsstandards und enthält eine Checkliste zur Umsetzung der ENISA-Guidelines zum sicheren Drucken.
Als die zwei bedeutendsten Risiken nennt die
ENISA das Erlangen von Wettbewerbsvorteilen durch ausspionierte Daten sowie das Eindringen in Unternehmensnetze durch Kompromittierung vernetzter Druck- und Kopiergeräte. Wichtige Gegenmaßnahmen seien unter anderem eine umfassende Zugriffs- und Nutzungskontrolle für Scan-, Druck- und Kopierfunktionen mit starker Benutzerauthentifizierung und Zutrittskontrolle zu den Geräten sowie die Klassifizierung von Dokumenten in verschiedene Schutzbedarfsstufen.
Neben den Risiken werden laut ENISA durch stringente Verfahren gleichzeitig auch unnötige Kosten unkontrollierter Druck- und Kopiervorgänge vermieden. Einer Gartner-Einschätzung zufolge sollen sich dadurch rund 10–30 % der Druckkosten einsparen lassen.