14. Mai 2002
Mehr als verdreifachen könnte sich in den nächsten
sieben Jahren der Umsatz auf dem Europamarkt für Managed
Security Services. Zu dieser optimistischen Einschätzung
kommt eine Analyse der Unternehmensberatung
Frost &
Sullivan, die einen Anstieg von 73 Mio. US-$ (2001) auf
250 Mio. US-$ (2008) prognostiziert. Grund für die
günstigen Aussichten sei die wachsende Einsicht bei den
Anwendern, mit Outsourcing Kosten senken zu können, das
Problem des Fachkräftemangels zu lösen und IT-Ressourcen
für das Kerngeschäft freizusetzen.
Umsatzprognose von Frost & Sullivan sollen die Umsätze
für Managed Security Services in den nächsten sieben
Jahren stetig steigen (Angaben in Millionen US-$).
Stärkerem Wachstum stehe jedoch vorerst mangelndes Vertrauen der potenziellen Kunden entgegen. Zunächst müssten die Anbieter die Skepsis vieler IT-Manager überwinden, die trotz Kostenvorteilen immer noch zögern, ihre Netzwerksicherheit einem Dritten anzuvertrauen, der als Unternehmen häufig noch wenig bekannt ist und nicht auf eine gewachsene Kundenbeziehung aufbauen kann. Darüber hinaus hätten hohe Investitionskosten und zu geringes Wachstum einige Anbieter in finanzielle Schwierigkeiten gebracht, wodurch Unsicherheit über ihren Bestand am Markt herrscht.
Der Wettbewerb sei hart, und ohne radikale Veränderungen
des Geschäftsmodells wird es nach Andrew Tanner Smith,
Research Manager bei Frost & Sullivan, für viele Anbieter
schwierig bleiben, rentabel zu arbeiten. Unter ungünstigen
Bedingungen brächten die hohen Kosten Verluste, die auf die
Dauer nicht tragbar sind. Deswegen würden in Zukunft auch nur
wenig neue Wettbewerber in den Markt eintreten. Als derzeitigen
Marktführer in Europa nennen Frost & Sullivan die Firma
Ubizen mit
11,7 % Umsatzanteil im Jahr 2001, dahinter folge
Activis mit
5,1 %.